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........Auf diesem Flecken Erde, der tausende von Jahren später die Dörfer der Etrusker aufnahm, siedelten sich schon in der Altsteinzeit Menschen an........und die Menschen verliessen nie wieder dieses Vorgebirge, das ins Meer hinausragt. Das reichliche Mineralienvorkommen dieser Gegend hat das Leben der ersten richtigen Menschensiedlungen hier in der Bronzezeit (XII - X Jahrhundert v. C.) gestaltet und alle nachfolgenden Niederlassungen über Jahrhunderete lang nachhaltig beeinflusst.
Die Männer von Baratti waren waghalsige Fischer in den Gewässern des Tyrrhenischen Meers; zudem erlaubte der Boden einen intensiven Ackerbau - Mühlsteinfunde aus der Antike sind Zeugen dafür. Die vielfältige Nutzung der Gegend war ein unerlässliches Element für den Aufbau eines vielversprechenden Handelsnetzes, das den Bewohnern eine wirtschaftliche Entwicklung ermöglichte und den Zusammenschluss der locker verstreuten Dörfer erlaubte: Populonia war geboren.
Sein Name ist Sinnbild für Fruchtbarkeit und Prosperität, gross wurde es unter den Etruskern, die es zum einzigen direkt am Meer gelegenen Stadtstaat machten.
Populonia wird ein blühendes Schicksal beschert. Der geschützte Golf von Baratti ist ein wichtiger Hafen für die Handelschiffe in den tyrrhenischen Gewässern. Handwerker eröffnen ihre Werkstätten, verarbeiten Kupfer und Zinn; der Markt blüht. Davon zeugen Fundgegenstände aus Silber, Gold und Glas sowie Schmuck und Keramik. Populonia ist nun ein Zentrum verschiedener Metallverarbeitung, ein Dorf mit Industrie.
Im VI Jahrhundert v.C. bestimmt das Eisen das Leben der Leute. Die vorgelagerte Insel Elba ist reich an Eisenerz und für die meertüchtigen etruskischen Seeleute ist es ein Leichtes, dieses Erz nach Baratti zu schiffen. Dort entwickelt sich die Unterstadt von Populonia mit einer aufstrebenden Eisenverhüttungsindustrie und wird so in der Antike zum wichtigsten Zentrum der Eisenindustrie im Mittelmeerraum.
Die Macht Rom, im Zentrum von Italien, will Eisen, ein Edelmetall für Waffen und Gebrauchsgegenstände, und Populonia ist das Zentrum der Herstellung dieses Produkts. Es ist die Zeit enormer Produktivität und Prosperität; bis zum IV-III Jh .v.C. kennt man nicht eine einzige Krise. Rom selbst jedoch, immer darauf bedacht seine Grenzen in alle Richtungen zu erweitern, wird die Ursache für den Untergang der Etrusker auch in Populonia. Der Ort erlebt die erste grosse Krise - und wird sich nie mehr richtig davon erholen.
 


Castello di Populonia S.a.S. - Uff.: Via S.Giovanni n. 28 - Populonia - 57020 Piombino (LIVORNO) ITALY
Telefono & Fax: +39 0565.29666 - Cellulare: 335.5312717 - E-Mail: info@castellodipopulonia.it